Was binoa besonders interessant macht, ist seine Effizienz bei Haarausfall – bedingt durch COVID19 …
Haarausfall durch COVID‑19 – warum α‑Cleansing und ω Barrier mit Dihydroquercetin Glucoside biologisch sinnvoll ist
COVID‑19 kann eine Reihe tiefgreifender biologischer Reaktionen im Körper auslösen, die sich direkt auf den Haarfollikel auswirken. Viele Betroffene berichten 6–12 Wochen nach der Infektion über plötzlich einsetzenden, starken Haarausfall. Dieses Phänomen ist wissenschaftlich gut erklärbar: SARS‑CoV‑2 triggert oxidativen Zellstress, systemische Entzündungsreaktionen und einen abrupten Wechsel der Haarfollikel in die Ruhephase (Telogen‑Shift).
Genau an diesen Mechanismen setzt Dihydroquercetin Glucoside an – ein zentraler Wirkstoff in α‑Cleansing und ω Barrier.
Warum COVID‑19 Haarausfall auslösen kann
Oxidativer Zellstress
Während einer COVID‑19‑Infektion werden vermehrt reaktive Sauerstoffspezies (ROS) gebildet.
Diese aggressiven Moleküle greifen Zellstrukturen an, darunter:
- DNA
- Membranen
- Proteine
Haarfollikel gehören zu den ROS‑sensibelsten Geweben des Körpers. Schon moderate oxidative Belastung kann die Wachstumsphase abbrechen.
Systemische Entzündungsreaktionen
COVID‑19 führt häufig zu einer Überproduktion von Immunbotenstoffen (Zytokinen), darunter:
- IL‑1β
- TNF‑α
- COX‑2
Diese Zytokine wirken direkt auf den Haarfollikel:
- hemmen die Zellteilung
- fördern Apoptose
- destabilisieren die Wachstumsphase
Abrupter Telogen‑Shift
Durch Stress, Entzündung und ROS wechseln viele Follikel gleichzeitig in die Ruhephase.
Das Ergebnis:
- 6–12 Wochen später: massiver diffuser Haarausfall (Telogen Effluvium)
- häufig begleitet von dünner werdendem Haar
Wie Dihydroquercetin Glucoside (DHQG) dagegen ansetzt
DHQG ist ein glycosyliertes Flavonoid, abgeleitet von Dihydroquercetin (Taxifolin).
Die Glucosylierung macht es:
- stabiler
- wasserlöslicher
- bioverfügbarer
Gewonnen wird es typischerweise aus Lärchenholz (Larix spp.), einer der reichsten natürlichen Quellen für Taxifolin.
DHQG wirkt an mehreren biologischen Schaltstellen, die für gesundes Haarwachstum entscheidend sind.
Wirkmechanismen auf zellulärer Ebene – Aktivierung der dermalen Papillenstammzellen (DPSC)
Die dermale Papille ist das „Steuerzentrum“ des Haarfollikels.
DHQG:
- stimuliert die Stammzellaktivität
- erhöht die Genexpression wachstumsrelevanter Faktoren
- fördert den Übergang in die Anagenphase
Damit wird der Follikel aus dem COVID‑bedingten „Ruhezustand“ zurück in die Aktivität geführt.
Wirkmechanismen auf zellulärer Ebene – Förderung der Proliferation der Outer Root Sheath Cells (ORSc)
Die ORS‑Zellen bilden die äußere Wurzelscheide und sind essenziell für:
- Follikelstabilität
- Regeneration
- Haarfaserbildung
DHQG steigert ihre Proliferation, also die Zellteilung.
Das bedeutet:
- mehr aktive Zellen
- stärkere Follikel
- bessere Regeneration nach Entzündung
Reduktion von oxidativem Stress
DHQG neutralisiert ROS, die durch:
- Entzündung
- Stress
- COVID‑bedingte Zytokinreaktionen
verstärkt auftreten.
Dadurch werden die empfindlichen Matrixzellen des Haarfollikels vor Schäden geschützt und der vorzeitige Übergang in die Telogenphase verhindert.
Entzündungsmodulation
DHQG hemmt zentrale proinflammatorische Mediatoren:
- IL‑1β
- TNF‑α
- COX‑2
Diese Moleküle sind maßgeblich daran beteiligt, Telogen Effluvium auszulösen.
Durch ihre Hemmung wird die Entzündungsumgebung des Follikels beruhigt.
Verbesserung der Mikrozirkulation
Flavonoide wie Taxifolin verbessern die Kapillardurchblutung.
Das bedeutet:
- bessere Sauerstoffversorgung
- mehr Nährstoffe
- schnellere Regeneration
Gerade nach COVID‑19, wenn die Mikrozirkulation häufig beeinträchtigt ist, ist das ein relevanter Faktor.
Synergie mit Chitosan
Chitosan wirkt:
- filmbildend
- feuchtigkeitsspendend
- schützend
In Kombination mit DHQG entsteht ein synergistischer Effekt:
- bessere Penetration
- stabilere Wirkstoffumgebung
- optimierte Kopfhautbarriere
Dadurch können die zellulären Effekte von DHQG stärker zur Geltung kommen.
Warum DHQG einer der wenigen biologisch plausiblen Wirkstoffe gegen COVID‑Haarausfall ist
Viele klassische Haarwuchsstoffe adressieren nur hormonelle oder vaskuläre Mechanismen.
COVID‑Haarausfall ist jedoch:
- entzündungsgetrieben
- stressinduziert
- ROS‑vermittelt
- stammzellrelevant
DHQG wirkt genau an diesen Schnittstellen.
Deshalb ist es einer der wenigen Wirkstoffe, die biologisch plausibel gegen COVID‑induzierten Haarausfall unterstützen können.
In‑Vitro‑Daten (labortechnische Tests)
Laboruntersuchungen zeigen in der Spitze deutliche Effekte:
- +193 % Anstieg der Anagenaktivität
- −50 % weniger Telogenfollikel
- +70 % höhere Proliferation der ORSc‑Zellen
Diese Werte beziehen sich auf zellbiologische Modelle und zeigen, wie stark DHQG die Wachstumsmechanismen des Follikels stimulieren kann.

